Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
Orgafem Tropfen dürfen nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe, oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Patienten sollten die Einnahme von Orgafem Tropfen sofort beenden, wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Ikterus, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit). Wenn die Beschwerden trotz Behandlung länger als 7 Tage anhalten oder bei schwerem Krankheitsgefühl, ist eine ärztliche Behandlung dringend erforderlich.
Bei Einnahme homöopathischer Arzneimittel können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstreaktion). Das Arzneimittel ist dann abzusetzen. Nach Abklingen der Erstreaktion kann das Arzneimittel wieder eingenommen werden. Bei neuerlicher Verstärkung der Beschwerden ist das Mittel abzusetzen.
Homöopathische Arzneimittel können bei dafür empfänglichen Personen Arzneimittel-Prüfungssymptome (neue Beschwerden) hervorrufen. Beim Auftreten neuer Beschwerden soll das Arzneimittel abgesetzt werden.
Einnahme von Orgafem Tropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind keine bekannt.
Einnahme von Orgafem Tropfen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
In der Homöopathie ist bekannt, dass die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel wie z. B. Kaffee, Zigaretten, Alkohol ungünstig beeinflusst werden kann
Der Alkoholgehalt von 62,5 Vol% ist zu beachten.
Orgafem Tropfen enthalten Wasser und Ethanol. Dieses Arzneimittel enthält 62,5 Vol% Ethanol (Alkohol).
Die Einzeldosis für Erwachsene (20 Tropfen) enthält 0,28 g Alkohol (ca. ½ Teelöffel Wein, ca. 1 Teelöffel Bier).
Der genannte Alkoholgehalt stellt ein gesundheitliches Risiko für Patienten, die unter Alkoholismus leiden dar.
Der genannte Alkoholgehalt ist bei Schwangeren bzw. Stillenden, sowie bei Patienten mit erhöhtem Risiko auf Grund einer Lebererkrankung oder Epilepsie zu berücksichtigen.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel können Orgafem Tropfen Nebenwirkungen haben, die nicht bei jedem auftreten müssen. Zu Orgafem Tropfen sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Bei der Anwendung von Cimicifuga-hältigen Arzneimitteln sind Fälle von Leberschädigungen aufgetreten. Über die Häufigkeit dieser möglichen Nebenwirkungen liegen keine Angaben vor.
Gebrauchsinformation, Anwendung und Dosierung
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene: 3mal täglich 20 Tropfen. Zu Behandlungsbeginn und bei akuten Beschwerden kann die Dosierungshäufigkeit auf bis zu 1 - 2stündlich 20 Tropfen gesteigert werden (maximal 12mal täglich).
Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Auf Grund des Anwendungsgebietes sind Orgafem Tropfen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Art der Anwendung:
Homöopathische Tropfen sollen möglichst unverdünnt, wenn möglich auf die Zunge direkt eingenommen werden, da diese über die Mundschleimhäute resorbiert werden. Wenn der Geschmack zu scharf ist, kann man die abgezählten Tropfen in einem Glas mit etwas Wasser verdünnen. Falls es nicht anders angegeben ist, sind homöopathische Tropfen immer nüchtern d. h. vor dem Essen einzunehmen.
Dauer der Anwendung:
Richtet sich nach den Beschwerden. Wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder länger als 7 Tage andauern, muss ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Orgafem Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten:
Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Der Alkoholgehalt von 62,5 Vol% ist zu beachten. Bei versehentlicher Einnahme des gesamten Flascheninhalts von 50 ml werden 27,5 g Alkohol aufgenommen. Dies kann insbesondere bei Kleinkindern zu einer Alkoholvergiftung führen.
Wenn Sie die Einnahme von Orgafem Tropfen vergessen haben:
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Orgafem Tropfen abbrechen, obwohl Ihre Beschwerden noch weiter bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.